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Gesundheitscheck auf der Arbeit: Viele Verwaltungsmitarbeiter nutzten das kostenlose Angebot von der BARMER GEK

Mitteilung vom 03/12/2010 (archivierte Mitteilung)

Tönisvorst (cp). Ein zarter Pieks. Kurz den Teststreifen dran gehalten. Zwei Minuten später das Ergebnis: Cholesterin und Zuckerwerte sind okay. Auch der Blutdruck, wie die anschließende Messung ergab. „Wir hatten auch schon Fälle, bei denen wir dem Mitarbeiter geraten haben, in den nächsten Tagen ein Arzt aufzusuchen”, sagt Sebastian Claessens von der BARMER GEK. Weil Puls, Blutdruck und Cholesterinwerte zu hoch waren. Die BARMER GEK führt gemeinsam mit zwei der Bären- und der Marktapotheke auf Einladung der Stadtverwaltung Tönisvorst Gesundheitschecks bei den Mitarbeitern durch. „Auf freiwilliger Basis, das heißt, die Mitarbeiter konnten sich im Vorfeld melden, ob sie daran teilnehmen wollten”, erläutert Werner Holland, vom betrieblichen Gesundheitsmanagement.

 

Gesundheitscheck bei der Stadtverwaltung Tönisvorst, hier mit Jutta Breii von der Bären-Apotheke ganz links im Bild, Tanja Küsters, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, Werner Holland von der Barmer, Regina Bormann von der Markt-Apotheke und Sebastian Claessens von der Barmer, ganz rechts im Bild.

 

Allein 60 Mitarbeiter - davon 15 Prozent Männer - nahmen in St. Tönis das Angebot wahr. 20 haben sich für nächste Woche in Verwaltungsgebäude Vorst angemeldet. „Ich finde das Angebot sehr gut, weil ich so für mich die Sicherheit gewinnen konnte, dass ich soweit gesund bin”, sagt Angela Steinmetz, Mitarbeiterin der Tönisvorster Stadtverwaltung. Das war auch das Ziel der Veranstaltung: „Dieser Minicheck dient dazu, Erkrankungen festzustellen, die man so nicht merkt”, sagt der Fachmann Holland. So wie Bluthochdruck, der gefährlich ist, den man aber nicht unmittelbar spürt. „Die meisten Apotheken bieten diesen Mini-Check an. Aber anders, als beim Auto - wo jeder Besitzer in der Regel peinlich genau darauf achtet, rechtzeitig zu Tüv zu kommen - nehmen sich viele Menschen nicht diese Zeit für sich. Sie denken, es sei nicht notwendig”, erläutert Holland. Dabei lassen sich - frühzeitig erkannt - viele Zivilisationskrankheiten abwehren. Mit einer Flasche Wasser pro Teilnehmer gab es noch weitere Tipps zum Thema Flüssigkeitsaufnahme. So soll man anderthalb bis zwei Liter Wasser pro Tag trinken.

 

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