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Reisepass -vorläufig-

Grundsätzlich ist ab Vollendung des 12. Lebensjahres ein Reisepass (ePass) auszustellen. der einen Chip enthält, in dem die biometrischen Merkmale "Lichtbild" und "Fingerabdrücke" gespeichert sind. Die Passbewerberin / der Passbewerber hat damit grundsätzlich nicht das Wahlrecht, einen ePass oder einen vorläufigen Reisepass zu beantragen.
Vor dem 12. Lebensjahr wird regelmäißg ein Kinderreisepass ausgestellt.

Der vorläufige Reisepaß wird nur noch in besonderen Ausnahmefällen, als maschinenlesbares Dokument ausgestellt, sofern dass reguläre Antragsverfahren für einen Reisepass (ePass) bzw. einen Express-Reisepass nicht ausreichend und der Personalausweis
(als Passersatzdokument) für diese Reise nicht geeignet ist. Der Express-Reisepass ist regelmäßig in 3 Arbeitstagen nach Antragstellung abholbereit.

Sofern die Notwendigkeit für die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses gegeben ist, sind hierüber bei Beantragung geeignete Nachweise vorzulegen (z.B. Flugtickets oder Reiseunterlagen für eine kurzfristig (binnen 3 Tagen) bevorstehende Reise).

Der vorläufige Reisepass ist ein vollwertiges Passdokument, der zur Einreise in fast alle Länder berechtigt. Die Einreisebestimmungen des Reiselandes sind allerdings zu beachten. Diese erhalten Sie unter den Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes oder bei der Botschaft des Reiselandes. Beispielsweise ist eine visumfreie Einreise in die USA mit dem vorläufigen Reisepass nicht möglich.

Voraussetzungen / Antragsverfahren  

  • deutsche Staatsangehörigkeit
  • Tönisvorst ist Hauptwohnsitz oder alleiniger Wohnsitz
    Ausnahme: die Zustimmung zur Ausstellung wurde von der Hauptwohnsitzgemeinde schriftlich erteilt
  • die Antragstellung erfolgt persönlich im Bürgerservice, eine Vertretung ist nicht möglich
  • Kinder ab 10 Jahren unterschreiben im vorläufigen Reisepass, so dass auch sie persönlich erscheinen müssen.

Bearbeitungsdauer

  • die Ausstellung erfolgt sofort im Bürgerservice

Gültigkeitsdauer

  • Die Gültigkeit des vorläufigen Reisepasses entspricht grundsätzlich der Reisedauer bis maximal zu einem Jahr.
  • Eine Verlängerung eines vorhandenen vorläufigen Reisepasses ist nicht möglich.

Mitzubringende Unterlagen

  • bisheriger Reisepass, wenn nicht vorhanden, anderer amtlicher Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis, Führerschein, Kinderreisepass )
  • Ist ein Ausweisdokument nicht vorhanden oder ungültig oder sind die Personendaten im Melderegister unvollständig oder unrichtig, so ist die Vorlage einer Geburts- oder Heiratsurkunde erforderlich.
  • Ohne Lichtbildausweis ist eine Personenidentifikation durch eine nahestehende oder verwandte Person erforderlich. Diese Person hat dabei ein gültiges Ausweis- oder Passdokument vorzulegen.
  • ein aktuelles, biometrisches Lichtbild mit einfarbigem, hellem bzw. bei hellen Haaren mit kontrastreichem Hintergrund, gemäß Fotomustertafel der Bundesdruckerei GmbH
  • Für Minderjährige erfolgt die Antragstellung durch persönliches Erscheinen mit einem Sorgeberechtigten. Sorgerberechtigt sind im Regelfall beide Elternteile, Vater und Mutter. Der andere Elternteil erklärt sein Einverständnis für die Ausstellung des vorläufigen Reisepasses mit der ausgefüllten und unterschriebenen Einverständniserklärung. Die Ausweise der Sorgeberechtigten und gegebenenfalls der Nachweis über das Sorgerecht sind dabei vorzulegen.

    Seit 01.07.1998 gibt es im Falle der Scheidung keine zwingende, die elterliche Sorge regelnde Gerichtsentscheidung mehr. Auch nach der Scheidung oder der dauernden Trennung der Eltern bleibt es im Regelfall bei der gemeinsamen Sorge. Bei Vorliegen besonderer Umstände kann in Einzelfällen ausnahmsweise die Unterschrift des Sorgeberechtigten, in dessen Haushalt das Kind lebt, ausreichend sein. Dieser Sorgeberechtigte kann Entscheidungen in Angelgeneheiten des täglichen Lebens dann nach § 1687 BGB alleine treffen. Entsprechende (Gerichts-)entscheidungen sind bei Antragstellung vorzulegen.
    Sofern die Eltern des antragstellenden Kindes nicht miteinander verheiratet sind, hat die Mutter regelmäßig die elterliche Sorge allein. Ein Einverständnis des Vaters ist insoweit entbehrlich. Es sei denn, die nicht miteinander verheirateten Eltern haben gegenüber dem Jugendamt eine gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben. Dann haben auch beide ihr Einverständnis zur Ausstellung des vorläufigen Reisepasses abzugeben. Wurde diese gemeinsame Sorgererklärung nicht abgegeben, so stellt das Jugendamt der alleinerziehenden Mutter eine sogenannte Negativerklärung aus, die bei Antragstellung vorzulegen ist.


            

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Weitere Informationen unter:  Ausweisdokumente

Gebühr(en):

  • 26,00 Euro
  • keine Ermäßigung oder Gebührenbefreiung

Kontakt

Aufgabe Bürgerservice

Telefon:
02151/999155 bis 159
 

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Impressionen aus Tönisvorst