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'Ich bin ein Superfood!' - Mit Lieblingsapfel ins neue Jahr starten

Mitteilung vom 02.01.2018

Der Apfel des Monats Januar ist ein Elstar - der offenbar beliebteste Apfel in Deutschland. Die drei Elstar tragen ihren Sportdress nicht umsonst: Sie motivieren für eine sportlichen Einstieg ins Jahr 2018 und machen auf den Apfelblütenlauf 2018 aufmerksam, der am 22. April ausgerichtet wird.

Köstlich geschlemmt anlässlich der Feiertage? Gut so, muss auch mal sein. Und jetzt so richtig Lust, die schönen Pölsterchen - die unbedingt dazu gehören, wo kämen wir zwei sonst hin? - wieder etwas „bissfester“ zu machen? Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Ich möchte als „Elstar“ – eine Kreuzung aus "Golden Delicious" und "Ingrid Marie" - ja auch nicht so fest wie Kollegin Granny oder Kollege Braeburn sein. Oder Sie möchten einfach was für die Gesundheit tun? Dann sind wir beide ab sofort unzertrennlich. Denn ich bin ein Superfood – wirklich! Das glaubt mir meist nur keiner, weil ich so beliebig in jedem Regal zu finden bin. Als Elstar sowieso, bin ich der meist angebaute Apfel in Deutschland. Ich stamme übrigens vom Hof der Familie Panzer in Unterweiden. Das ist so die nördliche Ecke von Tönisvorst mit vielen lecker Bäumchen. Bevor ich aber als Apfel auf meine schier unglaublichen Eigenschaften zu erzählen komme – zum Beispiel als Cholesterinsenker – möchte ich auf ein schönes Ziel aufmerksam machen:

22. April 2018 ist wieder Apfelblütenlauf

Denn wir zwei haben dieses Jahr noch was vor – außer essen. Wer sein Ziel nicht kennt, dem weht kein günstiger Wind. Also: Am 22. April 2018 ist Apfelblütenlauf. Dann können Sie – so die Witterung es will – in einem Meer von Apfelblüten laufen. Drei Strecken stehen uns zur Auswahl: Von 5 über 10 bis hin zu 21,5 km. Das Tempo bestimmen wir. Wir haben ab sofort fast viereinhalb Monate Zeit uns vorzubereiten. Das schaffen wir. Kleine Schritte führen zum Ziel. Nicht zu viel auf einmal vornehmen. Wir fangen mit dreimal 15 Minuten Spazieren in der Woche an und steigern uns ganz langsam. Und wenn es dabei bleibt: Auch gut. Wir werden uns dauerhaft besser fühlen. Und wenn wir uns steigern möchten, machen wir einfach beim Lauftreff der Alexianer im Vorfeld des Apfelblütenlaufs mit.

Ich bin ein Cholesterinsenker!

Wie ich Ihrer Gesundheit auf die Sprünge helfe? Ich bin tatsächlich ein Superfood – auch, wenn der Griff zu Exotischem im Regal so viel überzeugender erscheint. Soll ich anfangen? Ich kann Ihren Cholesterinspiegel senken – und zwar das „böse“ Cholesterin, das LDL-Cholesterin. Britische Forscher haben dazu eine Untersuchung gemacht. Man sagt, ich wirke zwar nicht ganz so stark, wie das Medikament –  dafür aber nebenwirkungsfrei. Die Nebenwirkungen bei dem Medikament waren wirklich nicht so schön, aber manchmal muss es eben die Tablette sein. Also: Fragen Sie Ihren Arzt. Mich können Sie aber trotzdem verputzen. Ich werde parallel für Sie das böse Cholesterin aus dem Weg räumen. Man empfiehlt nach alter Weisheit einen Apfel am Tag.

Angeblich helfe ich sogar bei Demenz

Woran es liegt, weiß man noch nicht so ganz genau, aber ich helfe wohl gegen Demenz. So soll Apfelsaft die Bildung der Beta-Amyloide im Gehirn hemmen. Das sind die Ablagerungen, die man auch als „seniles Plaque“ bezeichnet und mit Demenzerkrankungen in Zusammenhang bringt. Und mein regelmäßiger Verzehr führt wohl zu einer Verbesserung des Verhaltens der Erkrankten, wie amerikanische Forscher 2010 herausfanden.

Voll sekundärer Pflanzenstoffe - Quercetin allen voran!

Ganz viele so genannte sekundäre Pflanzenstoffe tummeln sich in mir: Polyphenole, Flavonoide und Carotinoide. Ich beherberge beispielsweise Quercetin, Catechin, Kaempferol, Hesperetin, Myricetin und Phloridzin – wohl alles starke Antioxidantien mit entzündungshemmender Wirkung.

Die Flavonoide in mir stärken dem Vernehmen nach ihre Bronchien – wie finnische und australische Untersuchungen zeigen. Eine finnische Studie mit 10 000 Männern und Frauen aus dem Jahr 2002 zeigte, dass der hohe Flavonoidgehalt im Apfel die Lungenfunktionen unterstützt und damit eine geringere Anfälligkeit für Asthma und andere Lungenerkrankungen bewirkt. Da spielt wohl das Flavonoid „Quercetin“ eine besondere Rolle, wovon ich reichlich produziere. Das Quercetin senkt dem Vernehmen nach auch die Gefahr an Diabetis Typ 2 zu erkranken. Kaempferol und Hesperetin sind wohl gut gegen einen Schlaganfall.

Gut gegen Fäulnisbakterien

Und wenn Sie ihrer Leber etwas Gutes tun möchten, bin ich auch ein treuer Freund: Das Pektin in mir hilft Ihrer Darmflora ein gesundes Gleichgewicht zu bewahren, denn es sorgt für eine geschmeidige Darmpassage und die Fäulnisbakterien mögen es wohl auch nicht. Das wiederum entlastet ihre Leber. Denn eine zu langsame Darmpassage birgt das Risiko, dass sich ungesunde bis toxische Nebenprodukte bilden, die wiederum die Leber belasten können.

Ich helfe auch beim Abnehmen: Wenn Sie mich eine Viertelstunde vor einer Hauptspeise essen, futtern Sie womöglich weniger von dem Zeug, was womöglich zu viele Kalorien hat. Man sagt, der Effekt sei nicht riesig, aber immerhin: Ein Versuch könnte es wert sein.

Also: Wann starten wir zwei?

 

Text & Foto: (cp)

Gestaltung: Lutz Oellers & Jessica Fröhlich

 

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