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Waldbrandgefahr

Mitteilung vom 07.08.2018

Tönisvorst. Eine sorglos weggeworfene Zigarettenkippe, ein Fahrzeug mit heißem Katalysator auf brennbarem Untergrund, eine Glasscherbe im trockenen Laub: Über 90 Prozent der Waldbrände sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.

Das Regionalforstamt Niederrhein hat inzwischen erlassen, dass Wälder unter anderem im Kreis Viersen nur noch auf festen Wegen betreten werden dürfen. Das eingeschränkte Waldbetretungsrecht dient als Vorsichtsmaßnahme, um Waldbrände zu vermeiden. Das Verbot die Wege zu verlassen ist bis zum 31. August gültig. Eine Verlängerung oder eine Ausweitung ist bei Zuspitzung der Lage möglich. Sollte sich die Situation vorzeitig durch eine Änderung der Witterungslage entspannen, kann das Verbot seitens des Regionalforstamtes auch vor Ablauf der Geltungsdauer aufgehoben werden.

Um Brände durch Unachtsamkeit zu vermeiden, bitten der Kreis Viersen und der Kreisbrandmeister Rainer Höckels die Bürgerinnen und Bürger, kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe zu entzünden, im Wald nicht zu rauchen und die Zigarettenreste nicht wegzuwerfen und keine Glasabfälle liegen zu lassen, da diese als Brennglas wirken können. Auch Fahrzeuge, die auf entzündlichem Untergrund abgestellt sind, können einen Brand auslösen, deshalb dürfen nur ausgewiesene Parkplätze benutzt werden. Brände und Rauchentwicklung sollen Bürgerinnen und Bürger sofort per Notruf 112 mit möglichst genauer Ortsangabe melden. Weitere Informationen und nützliche Tipps zum Verhalten im Wald und was bei einem Waldbrand zu tun ist gibt das Faltblatt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:  https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BBK/DE/2018/Waldbrandgefahr_in_D.html und www.kreis-viersen.de.

 

Text: (cp)

 

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