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Bevölkerungsschutz

Risiken identifizieren, Szenarien planen, das Zusammenwirken aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben koordinieren, um für den Fall des Falles vorbereitet zu sein: Zum Schutz der Bevölkerung hat die Stadt Tönisvorst alle dies in einem Aufgabenbereich gebündelt.

Was wird hier konkret gemacht? Hier werden im Sinne der Sicherheitsvorsorge alle Aufgaben und Maßnahmen der Stadt Tönisvorst für den Zivilschutz, den Katastrophenschutz und nicht zuletzt Sonderlagen der Einsatzorganisationen vorgeplant und Ressourcen vorgehalten, um potenziellen Gefährdungen begegnen und die Einwohner schützen zu können.

Beispiele? Dazu gehörte, bereits im Vorfeld der Corona-Pandemie ein Kontingent an Schutzmasken- und Kleidung sowie Desinfektionsmittel für die städtischen Einsatzkräfte vorrätig zu halten. Oder aber während der schweren Unwetterlage namens „Sabine“ im Februar 2020 alle Einsatzkräfte im Stadtgebiet zu koordinieren, geht in einer solchen Sonderlage – einer so genannten Flächenlage, von der alle Kommunen des Kreises Viersen gleichermaßen betroffen sind - diese Aufgabe an die jeweilige Kommune über. Hier weitere Informationen rund um den Allgemeinen Bevölkerungsschutz.

Je nach Ausmaß der Einsatzlage wird der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) einberufen. Sobald eine größere Einsatzlage innerhalb von Tönisvorst die zentrale Leitung von Gefahrenabwehrmaßnahmen erfordert, wird dieser beispielsweise vom Bürgermeister einberufen. Bei Einsätzen, die das gesamte Kreisgebiet betreffen, arbeitet der SAE eng mit dem Krisenstab des Kreises Viersen zusammen.

Für diese Gesamtaufgabe besteht eine fortwährende enge Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr, THW (Technisches Hilfswerk), DRK (Deutsches Rotes Kreuz), JUH (Johanniter-Unfall-Hilfe) und MHD (Malteser Hilfsdienst) im Stadtgebiet.