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Apfelkönigin: 'Ohne Biene, keine Früchte'

Mitteilung vom 15.05.2019

Die ersten von den Kindern gepflanzten Apfelkerne recken ihr erstes Grün schon in die Höhe. Foto: (cp)

Das erste zarte Grün reckt sich schon in die Höhe. Daneben – unter den wachsamen Augen der Apfelkönigin – werden weitere Bäumchen in Form von Apfelkernen in selbstgebastelte Blumentöpfchen aus Papier gesteckt. Im Anschluss werden sie sanft mit weiterer Erde bedeck und vorsichtig mit der Pipette das erste Mal gegossen: Majestetischen Besuch hatten jetzt die Kinder der “Villa Gänseblümchen”. Apfelkönigin Melanie I war eigens für die Kinder in die städtische Einrichtung gekommen. Und für den königlichen Besuch hielt die “Villa Gänseblümchen” jede Menge Aktionen und Attraktionen bereit.

Wegweiser zu Apfel-Aktionen

Direkt im Eingangsrondell präsentierte ein Wegweiser die verschiedenen Attraktionen. So konnte im Apfel-Bilderbuch-Kino einer Bilderbuchgeschichte gefolgt werden. Hier wurde per Beamer auf eine Leinwand mit “echter” Bühne aus Stoff und Vorhängen die Geschichte projeziert. Und wie es sich für jedes gute Kino gehört, gab es Knabberware: knusprige Apfelchips in einer umweltfreundlichen Papiertüte.

Blüten brauchen Bienen

Um das Thema Umwelt ging es auch bei der Vorlesegeschichte der Apfelkönigin. In einem eigens für sie hergerichteten Apfelthron stellte sie die Bilderbuchgeschichte “Danke, kleiner Apfel “ vor und machte direkt für eine andere Königin mit ihrem Hofstaat Werbung: Für die Biene. “Wenn die Biene nicht kommt, dann kommt auch kein Apfel”, erläuterte die Apfelkönigin den Kindern mit einfachen Worten und hielt dabei einen Zweig mit Blüten in die Höhe. Die Kinder – bestens informiert – wussten bereits davon und berichteten, dass es bei der Erdbeere genau das Gleiche wäre.

Gebannt lauschten die Kinder der "Villa Gänseblümchen" der Apfelkönigin "Melanie I", die aus dem Buch "Danke, kleiner Apfel" vorlas. Foto: (cp)

Sternenschatz im Apfelkern

Und die Apfelkönigin zeigte den Kindern auch gleich, welch wunderschöner Schatz sich im Inneren des Apfels verbirgt. Schneidet man ihn einmal quer auf, erscheint ein Stern: das Kerngehäuse mit den kleinen Apfelkernen. Die Kerne hatten die Kinder bereits beim Saftpressen gesammelt, um sie später an der Samen-Pflanz-Station in die Erde zu säen.

Baumwollbeutel, Mal-Aktion und Bewegungslandschaft

Dass man mit Äpfeln schlichte Stoffbeutel zu echten Hinguckern machen kann, wurde an der Apfel-Druck-Station gezeigt: Hier wurden mit Hilfe einer aufgeschnittenen und in Farbe getauchten Apfelhälfte naturfarbene Baumwollbeutel bedruckt. Daneben gab es noch eine Apfel-Bewegungs-Landschaft und eine Apfel-Mal-Station.

"Video" für Apfelkönigin gedreht

Und dann hatten sich die Kinder im Rahmen eines Medienprojektes auch noch eine Überraschung für die Apfelkönigin überlegt: Wie bei einem “Lego-Stop-Motion-Film” hatten sie drei verschiedene Clips mit einem Bild von ihr gedreht. “Die waren so schön – und besonders, dass ich einen davon direkt bei mir auf die facebook-Seite posten musste”, strahlte Melanie I, die extra für die Kinder in einem hellgrünen Kleid mit Königinkrone erschienen war.

Umringt von Kindern wurde die Apfelkönigin bei ihrer Ankunft begrüßt. Foto: (cp)

Wurzelechte Apfelbäume

Ob jetzt etwas aus den Apfelbäumen auch wird, die die Kinder eingepflanzt haben? “Ja, das werden so genannte wurzelechte Bäume. Da muss man natürlich ein bisschen warten, bis der gewachsen ist und die ersten Früchte trägt – und der Baum kann sehr groß werden. Deshalb findet man in den Baumschulen oder auch beim Obstbauern veredelte Bäume mit einem schwachwüchsigen Stamm, einfach weil die schneller Früchte tragen und man genau weiß, welche Sorte es ist”, so die Apfelkönigin abschließend.

Text & Fotos: (cp)

 

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