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Die Corona-Betreuungsverordnung in der ab 9. Dezember gültigen Fassung

Mitteilung vom 09.12.2020

Die Verordnung zum Schutz von Betreuungseinrichtungen vor dem Coronavirus (CoronaBetrVO) wurde am 9. Dezember aktualisiert und gilt bis voraussichtlich 20. Dezember. Wie die Vorgänger-Verordnungen enthält sie Regelungen für Schulen, Kitas und andere Betreuungseinrichtungen.

Wesentliche Änderung?

Die betrifft den Pandemiebetrieb in der Kindertagesbetreuung. Waren die Einrichtungen seit 17. August wieder im Regelbetrieb – sprich, die regulären pädagogischen Konzepte konnten wieder umgesetzt werden, es gab keine strikte Trennung von Gruppen mehr und die Kinder konnten wieder im vollen Stundenumfang betreut werden – sind ab heute hierzu Änderungen möglich.

So sagt die Corona-Betreuungsverordnung, dass Träger einer Kindestageseinrichtung den vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang im Einvernehmen mit dem örtlich zuständigen Jugendamt individuell um bis zu sechs Stunden pro Woche reduzieren können, wenn anderweitig der Pandemiebetrieb in den Kindertageseinrichtungen nicht aufrechterhalten werden kann. Was für Gestaltungsspielräume gibt es seitens des Familienministeriums unter anderem?

  • Engere Auslegung des Umgangs mit Krankheitssymptomen zur Vermeidung von Ansteckung des Personals mit übertragbaren Krankheiten und damit verbundenen Personalausfällen
  • Anpassung von Randzeitenbetreuung und/oder flexiblen Betreuungsangeboten
  • Anpassung von Öffnungszeiten
  • Freiwillige Reduzierung des individuellen Betreuungsumfangs im Einvernehmen mit den Eltern.

Hier die Information des Familienministeriums zu den Gestaltungsspielräumen im Original sowie ein Link zur Seite des Familienministerums mit weiteren Informationen.

Was gilt nach wie vor?

Weiterhin gilt die Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen – sowohl im Schulgebäude, als auch auf dem übrigen Schulgelände. Mögliche Ausnahmen? Beim Sportunterricht oder aber bei Prüfungen – je nach Entscheidung der Lehrkraft. Ebenso in Schulmensen mit entsprechenden Mindestabständen oder aber in Pausenzeiten beim Essen und Trinken, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist - oder wenn Speisen oder Getränke auf den festen Plätzen im Klassenraum verzehrt werden. Sämtliche Ausnahmen sind im § 1 Absatz 4 der ab 9. Dezember gültigen Corona-Betreuungsverordnung aufgeführt. Hier die Anlage zur Corona-Betreuungsverordnung.

Text: (cp)

 

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