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Die geänderte Corona-Einreise-Verordnung (18. Juli 2020)

Mitteilung vom 27.07.2020

Luxemburg, Kuba, Ägypten, Türkei, Israel: Wer aktuell aus einem dieser Länder aus dem Urlaub zurückkehrt, muss einiges beachten. Denn diese Länder sind – Stand 26. Juli 2020 – laut Robert-Koch-Institut mit Blick auf das Corona-Virus als Risikogebiet eingestuft. Was muss man nach der Einreise beachten? Das regelt die Corona-Einreise-Verordnung, die jetzt am 18. Juli mit Blick auf die Ausnahmen noch einmal geändert wurde.

So ist man verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise aus einem Risikogebiet auf direktem Weg in die häusliche Quarantäne zu begeben. Das gilt auch, wenn man über ein anderes Bundesland eingereist ist. In dieser Zeit darf man auch keinen Besuch empfangen. Man ist verpflichtet, direkt das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet hinzuweisen. Sobald man Symptome zeigt, muss man das Gesundheitsamt darüber informieren.

Ausnahmen der Quarantäne-Pflicht? Wer beispielsweise auf der Durchreise ist ohne zu übernachten, ein gültiges ärztliches Zeugnis vorlegen kann oder aber - seit 18. Juli neu in der Verordnung - zur Ablegung oder Vorbereitung von ausbildungs- und studienbezogenen Prüfungen nach Nordrhein-Westfalen gekommen ist, muss sich nicht zwei Wochen in die häusliche Isolierung begeben. Wer genau wissen möchte, welche Ausnahmen es gibt: Die stehen im § 2 der Corona-Einreiseverordnung. Welches Land gilt als Risikogebiet?  Die Risikogebiete werden durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Die neue Corona-Einreise-Verordnung gilt bis einschließlich 11. August.

 

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