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Goßen: 'Trotz Corona-Lockerungen Bitte um Vorsicht'

Mitteilung vom 19.04.2020 (archivierte Mitteilung)

“Trotz Lockerungen, möchte ich Sie alle bitten, weiterhin vorsichtig zu sein. Das ist jetzt keine Rückkehr in unsere Normalität. Der Virus breitet sich in diesem Augenblick in Deutschland weiter aus. Er tut es nur ein bisschen langsamer. Auf keinen Fall darf es wieder zu einem exponentiellen Wachstum kommen”, so Bürgermeister Thomas Goßen warnend.

Stand heute, 19. April, gibt es Deutschland 139.897 Infizierte. Das sind 2458 Fälle mehr, als gestern. 4294 Menschen sind verstorben. Ab morgen, 20. April, gilt bis einschließlich 3. Mai eine geänderte Coronaschutzverordnung. Aber ein paar Dinge sind ab dem morgigen Montag, 20. April, gelockert.

Lockerungen der Corona-Schutzverordnung gültig vom 20. April bis einschließlich 3. Mai

  • Autokinos mit entsprechenden Schutzvorkehrungen
  • Zusätzlich alle kleinen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern dürfen öffnen – und damit alle in den Tönisvorster Fußgängerzonen.
  • Unabhängig von der Größe dürfen öffnen:
  1. Buchhandlungen,
  2. Tierbedarfsmärkte,
  3. Bau- und Gartenbaumärkten einschließlich vergleichbaren Fachmärkten (z.B. Floristen, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäften) sowie
  4. Einrichtungshäuser,
  5. Babyfachmärkte,
  6. Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels,
  7. Wochenmärkte,
  8. Einrichtungen des Großhandels
  • Fahrschulen: Fahrstunden dürfen durchgeführt werden – auch Prüfungen. So heißt es “Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen; es dürfen sich nur der Fahrschüler und der Fahrlehrer im Fahrzeug aufhalten sowie während der Fahrprüfung zusätzlich eine Prüfungsperson.“

Bis auf den 1. Mai dürfen auch weierhin alle Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte oder aber der Großhandel  sonn- und feiertags von 13 bis 18 Uhr verkaufen.

Bei allen Verkaufsstellen gilt nach wie vor:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleisten,
  • Hygienemaßnahmen durchführen,
  • Zutrittskontrolle und
  • vermeiden, dass sich Warteschlangen bilden.

Auch für Handwerker und Dienstleistungen gelten - bis auf wenige Ausnahmen - Regeln zum Schutz vor Infektionen.

Weiterhin nicht geöffnet oder erlaubt

  • Gastronomie
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken
  • Alle Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten sowie jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen.
  • Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste
  • Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als zwei Personen
  • Picknicken oder Grillen in öffentlichen Anlagen
  • Friseure, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons.
  • Der Zutritt zu Krankenhäusern oder beispielsweise Senioreneinrichtungen ist – bis auf wenige Ausnahmen – untersagt. Reiserückkehrer – auch aus einem Risikogebiet Deutschlands – dürfen auf keinen Fall ein Krankenhaus besuchen.

Einen neuen Paragrafen gibt es für Unternehmen und Betriebe, den Paragrafen 12a. So sind Selbstständige, Betriebe und Unternehmen jetzt auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken. Dabei sollen sie beispielsweise die Kontakte innerhalb der Belegschaft und zu Kunden so weit wie möglich vermeiden oder aber Heimarbeit ermöglichen. Was erlaubt ist und was nicht, zeigt diese FAQ-Übersichtsliste. Darüber hinaus die aktualisierte Coronaschutzverordnung im Original.

Text: (cp)

 

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