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Großveranstaltungen per Allgemeinverfügung bis auf Weiteres untersagt

Mitteilung vom 13.03.2020 (archivierte Mitteilung)

Wie mit Veranstaltungen in Zeiten des Corona-Virus (SARS-CoV-2) umgehen? Insbesondere Großveranstaltungen können laut Robert-Koch-Institut (RKI) dazu beitragen, das Virus schneller zu verbreiten. Aufgrund der steigenden Zahl von Infizierten mit SARS-CoV-2 in Deutschland und insbesondere Nordrhein-Westfalen sowie zwischenzeitlich mehreren bestätigten Fällen im Kreis Viersen untersagt die Stadt Tönisvorst vorsorglich bis auf Weiteres Großveranstaltungen mit einer erwarteten Teilnehmerzahl von mehr als 1000 Personen per Verfügung. Nach Einschätzung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen können geringere Einschränkungen, die eine Ausbreitung von SARS-CoV-2-Infektionen reduzieren, die Risiken bei solch großen Veranstaltungen nicht ausreichend mildern. Das Verbot von Großveranstaltungen ist aus diesem Grund erforderlich.

 

„Aktuell stehen wir mit den verschiedenen Veranstaltern bei uns in der Stadt in Kontakt und beraten sie", sagt Bürgermeister Thomas Goßen und erweist auf die explizite Möglichkeit, Veranstaltungen zu verschieben.

 

Ziel der Allgemeinverfügung sei es, die Übertragungswege von SARS-CoV-2 zu unterbrechen und das Risiko einzudämmen - ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen. Was Bürgermeister Goßen einkalkuliert: „ Es wird sicherlich noch weitere Einschränkungen in den kommenden Tagen geben". Ich persönlich halte es aufgrund der raschen Ausbreitung des Virus aktuell sehr für sinnvoll, dass wir uns alle darauf besinnen, die Schwächeren zu schützen, indem wir - wie die Kanzlerin es empfahl - die Kontakte auf das notwendige Mindestmaß beschränken und alle die entsprechenden Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts einhalten", so Goßen abschließend.

 

 

 

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