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Jacqueline ist neue Apfelkönigin der Stadt Tönisvorst

Mitteilung vom 27.09.2022

„Hiermit übergebe ich Dir das Amt als neue Apfelkönigin der Stadt Tönisvorst“, so Melanie I unter dem Applaus der Anwesenden und überreichte Jacqueline I dabei einen rund 40 Zentimeter großen, symbolischen Apfel für diesen besonderen Anlass. Auf dem Vorster Apfelfest wurde jetzt am Sonntag Tönisvorsts neue Apfelkönigin inthronisiert: Jacqueline Huhndorf (32), Obstbäuerin und neue Geschäftsführerin des St. Töniser Obsthofes an der Düsseldorfer Straße. Bürgermeister Uwe Leuchtenberg ernannte sie kraft seines Amtes mit Anlegen der Schärpe und Überreichen der Ernennungsurkunde zur Apfelkönigin und damit offiziellen Botschafterin der Apfelstadt.

Apfelkönigin bringt jede Menge weitere Apfebäume mit

Jacqueline Huhndorf ist damit ab sofort Herrin der 300 000 Apfelbäume, die in der Apfelstadt wachsen und gedeihen. Wobei dank ihr noch der eine oder andere Apfelbaum aus Neukirchen-Vluyn „dazu“ kommt. Denn neben dem eigenen St. Töniser Obsthof mit rund sieben Hektar inklusive Hofladen, bewirtschaftet sie gemeinsam mit Bernd Fruhen zusätzlich den Obstanbau am Schloss Bloemersheim in Neukirchen-Vluyn. Hinzu kommt noch die Bewirtschaftung des Fruhen-Hofes in Huverheide inklusive kleinem Laden.

Ihr Ziel als Apfelkönigin?

„Mithilfe des neuen Amtes möchte ich Tönisvorst weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen. Ich möchte die Landwirtschaft vorstellen, die Wirtschaft mit ankurbeln und helfen, Touristen anzulocken“, so die neue Apfelkönigin. Mit Apfelplantagen in Vorst und St. Tönis schlägt sie zugleich eine Brücke zwischen beiden Ortsteilen, die vor rund 50 Jahren zu einer Gemeinde wurden.

Beruf auf Schloss Bloemersheim erlernt

Ihren heutigen Beruf erlernte sie auf Schloss Bloemersheim, wo sie inzwischen für die Vermarktung der Obstplantagen verantwortlich ist. Daher kennt sie sich nicht nur mit Äpfeln aus, sondern weiß ebenso um den Anbau von Aprikosen, Süßkirschen, Mirabellen, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren oder sogar Aroniabeeren. „Der Obstbau ist geprägt durch viel Handarbeit. Dazu gehört Bäume pflanzen, Bäume schneiden, Bäume pflegen, Bäume ernten und Früchte sortieren. Jeder Apfel wird beispielsweise einzeln von Hand geerntet“, so Jacqueline I. Moderne Technik erleichtere zwar die Arbeit und unterstütze eine schonende Ernte der empfindlichen Früchte, aber „gerade bei den Äpfeln kann eine Maschine den Menschen und das sorgsame Pflücken der einzelnen Früchte nicht ersetzen“, so die Expertin.

Noch bewahrt die Apfelkönigin ein Geheimnis: So hat sie auf ihrem eigenen Hof an der Düsseldorfer Straße eine ganz neue Sorte angepflanzt. Lüften wird die neue Apfelkönigin das Geheimnis dieser neuen Sorte in 2023, wenn sie das erste Mal richtig geerntet wird.

Dank an Melanie I

Bei Melanie I - die sich noch in diesem Jahr für den Kreis Viersen bei der Bewerbung um die Landesgartenschau mit einer Apfelstadt-Installation einsetzte und mit Unterstützung von Kindern dürre Rasenflächen in blühende Streifen für Insekten verwandelte - bedankte sich Bürgermeister Uwe Leuchtenberg insbesondere dafür, dass sie die Stadt während der Corona-Pandemie nicht im Stich ließ, sondern ihr Amt als Apfelkönigin für insgesamt drei weitere Jahre fortführte.

 

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