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Kanalanschluss: Kein neuer Sachstand zur Gesetzesänderung

Mitteilung vom 16.05.2020

Zunehmend melden sich offenbar Firmen bei Tönisvorster Hauseigentümern, ob sie nicht eine Dichtheitsprüfung durchführen und ihren Kanalanschluss untersuchen lassen wollten. Dabei gibt es nach wie vor seitens des Landes keinen neuen Sachstand, der hier Gesetzesneuerungen in Aussicht gestellt hat. “Wir empfehlen derzeit aufgrund der möglicherweise ausstehenden Gesetzesänderung, aktuell keine Funktionsprüfung durchzuführen”, so Jörg Friedenberg, technischer Leiter des städtischen Abwasserbetriebes.

Nach der Gesetzesänderung könnte es sein, dass in Wasserschutzzonen nur die Anschlüsse überprüft werden müssen, bei denen es einen konkreten Verdacht gibt – zum Beispiel durch Ausspülungen von Fremdstoffen im Abwasserkanal. Oder aber grundsätzlich überprüft werden muss – unabhängig von einer Wasserschutzzone – wenn private Hausanschlüsse erstmalig gebaut oder bestehende Anschlüsse geändert werden.  

Die Stadt Tönisvorst folgt – wie andere Städte auch – aktuell der Empfehlung des Städte- und Gemeindebundes. Und die ist: Erst einmal abwarten, wie die Änderung der SüwVO NRW im Endergebnis aussieht, und ob die Pflicht zur Durchführung einer solcher Prüfung in der 2. Jahreshälfte 2020 und vor Ablauf der Frist – Stichtag 31.  Dezember 2020 -  entfällt. Nähere Informationen unter Tel.: 02156 999 418, Ansprechpartnerin Nicole Thielen oder per eMail unter funktionspruefung@toenisvorst.de.

Text: (cp)

 

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