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Klimaschutz? 35 Prozent Energieverbrauch für den Straßenverkehr

Mitteilung vom 06.04.2021

Über ein Drittel des Endenergieverbrauches in der gesamten Stadt geht auf das Konto Straßenverkehr. Das sind 2,8 Tonnen CO2-Emmission pro Jahr je Einwohner (Stand 2011). Heißt: Will die Apfelstadt den CO2-Ausstoß wirklich senken, muss sich dauerhaft etwas an der Mobilität der Einwohner*innen ändern.

Anstoß zur Ausstoß-Senkung

Einen Anstoß zur Ausstoß-Senkung will die Stadt jetzt geben: mittels Lastenfahrräder und Anhänger. Sobald der städtische Haushalt beschlossen und von der Aufsichtsbehörde genehmigt ist, fördert die Stadt die Anschaffung von Lastenfahrrädern und Anhängern. Dabei darf es sich – im Sinne von Ressourcenschutz – auch um Gebrauchte handeln, nur ihre Funktionsfähigkeit muss nachgewiesen sein.„Wir müssen unsere Art der Mobilität neu denken, wenn wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen. Mit dem Lastenrad einkaufen zu gehen – oder es „Dienstfahrzeug“ für den eigenen Handwerksbetrieb zu nutzen - wie es durchaus schon anderen Städten geschieht - ist in jedem Fall ein Anfang“, so Bürgermeister Uwe Leuchtenberg anlässlich des politischen Beschlusses zur Einführung des Förderprogramms.

Was wird konkret gefördert?

30 Prozent der Anschaffungskosten werden von der Stadt gefördert, konkret für:

  • Lastenpedelecs mit einer Zuladung von mindestens 40 kg ohne Fahrer sein mit maximal 1.000 Euro,
  • Lastenfahrrädern ohne Elektrounterstützung mit einer Zuladung von mindestens 40 kg ohne Fahrer mit maximal 500 Euro,
  • Lastenanhänger mit einer Zuladung von mindestens 45 kg mit maximal 100 Euro.

Wie läuft die Antragstellung?

Die Verwaltung wird das erforderliche Antragsformular auf der Internetseite der Stadt zur Verfügung stellen. Der Termin wird noch offiziell bekannt gegeben. Wichtig: Den Förderantrag muss man vor Abschluss des Kaufvertrags für das gewünschte Fahrzeug stellen. Kaufen darf man erst, wenn man den Bewilligungsbescheid von der Stadt in Händen hält. Nähere Informationen bei der Abteilung für Planung und Umwelt unter 02156/999-404 oder norbert.bing@toenisvorst.de.

Text: (cp)

 

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