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Multifunktionsfläche: Ideen der Kinder können umgesetzt werden

Mitteilung vom 29.11.2019

Statt trister Fahrradgaragen ein freier Blick auf drei grüne Bäume. Links davon ein Outdoor-Fitness-Bereich auf weichem Rasen -  inklusive überdachtem Jugendtreff, so dass zugleich ein Aufenthaltsraum zur Verfügung steht. Rechts je ein kombiniertes Hockey-/Fußballfeld und Handball-/Volleyballfeld sowie ein von Bäumen und Hecken umsäumter Tischtennis-Bereich. Weiter durch dann noch ein Skater-Parcours mit passender Möblierung: So soll die Multifunktionsfläche vor dem Jugendtreff Vorst “Das Wohnzimmer” künftig aussehen – entsprechend der Anregungen und Ideen der jungen Besucher*innen des Jugendtreffs. Denn für die Neugestaltung der Multifunktionsfläche vor dem Jugendtreff Vorst „Das Wohnzimmer“ hatte im vergangenen Jahr der Fachausschuss den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet, ihre Anliegen vor Ort direkt vorzutragen. Nach Überführung dieser Ideen - unter erneuter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen - in eine detaillierte Planung wurde anhand einer Kostenschätzung deutlich, dass eine entsprechende Umsetzung der Idee rund 376 000 Euro kosten würde. Nichts, was die Stadt aus eigenen Mitteln stemmen könnte.

Zuwendungsbescheid in Höhe von 339 073 Euro

Dass das Ganze jetzt doch realisiert werden kann, ist Fördermitteln des Landes zu verdanken. So hat die Stadtverwaltung bei der Bezirksregierung Düsseldorf Mittel aus dem Investitionspakt Soziale Integration beantragt. Jetzt wurde der Fördermittelbescheid durch Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher persönlich vor Ort übergeben, die die Gelegenheit gleich nutzte, sich einen Eindruck von der Einrichtung zu verschaffen. Stellvertretend für die vielen Kinder übereichte die Regierungspräsidentin den Zuwendungsbescheid in Höhe von 339 073 Euro an die an Mitarbeiterinnen des Jugendtreffs „das Wohnzimmer“: an die neue Leiterin Perihan Barulay sowie an die Mitarbeiterin Joanne Thiedecke.

Regierungspräsidentin Radermacher: „Demokratie lebt davon, dass sich alle Generationen beteiligen.“

„Ich finde es großartig, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen eingebracht haben, wie sie die Außenanlage umgestalten wollen“, sagt Radermacher. „Demokratie lebt davon, dass sich alle Generationen beteiligen.“ Die Jugendlichen erarbeiten außerdem gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort das Konzept zur Vorbeugung gegen Vandalismus und stellen ihre Eigenverantwortung unter Beweis.

Die Förderung deckt 90  Prozent der Kosten ab – die Stadt ist mit Eigenmitteln in Höhe von knapp 38 000 Euro dabei. „Diese Förderung zeigt uns einmal mehr, dass es sich gelohnt hat, diese Einrichtung neu aufzustellen und den Weg vom alten Jugendtreff zum Wohnzimmer gemeinsam zu gehen. Das ist ein starkes Zeichen für Vorst“, freut sich Bürgermeister Thomas Goßen.

 

Text: (Red/cp) & Foto: (cp)

 

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