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Neue Corona-Einreiseverordnung – Änderungen für Grenzpendler

Mitteilung vom 15.03.2021 (archivierte Mitteilung)

Für den Fall, dass Belgien, die Niederlande oder aber Luxemburg (BeNeLux-Länder) Virus-Variantengebiet werden, hat das Land NRW bereits Vorkehrungen getroffen. Grenzpendler müssen nicht grundsätzlich in die ansonsten verpflichtend gültige 14-tägige Quarantäne. Hier die wesentlichen - jetzt bis zum 28. April (Aktualisierung vom 29. März) -  gültigen Regeln.

Einreise aus einem „Virusvarianten-Gebiet“

Wer aus einem „Virusvarianten-Gebiet“ einreist (welche das sind, wird täglich vom RKI unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html veröffentlicht), muss sich nach wie vor unmittelbar in eine  - inzwischen eine 14-tägige Quarantäne - begeben. Eine Abkürzung dieser Quarantäne durch einen negativen Corona-Test ist nicht mehr möglich.

Einreise aus einem Nachbar-Virusvariantengebiet (BeNeLux-Länder)

Für den Fall, dass Belgien, Luxemburg, die Niederlande (oder aber eines Gebietes dieser Staaten) als Virus-Variantengebiet ausgewiesen werden, sind Grenzpendler und Grenzgänger von der Quarantäne-Pflicht unter bestimmten Voraussetzungen befreit. Wer ist Grenzpendler? Personen, die in Nordrhein-Westfalen ihren Wohnsitz haben und sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in das Nachbar-Virusvariantengebiet begeben und regelmäßig -  mindestens einmal wöchentlich - an ihren Wohnsitz zurückkehren. Grenzgänger ist, wer in einem der BeNeLux-Länder wohnt und aus den oben genannten Gründen regelmäßig nach Deutschland muss.

Weitere Voraussetzung für die Befreiung von Grenzpendlern und Grenzgängern von der Quarantäne-Pflicht? Dienstherr, Arbeitgeber oder die Studien- oder Ausbildungsstätte bescheinigen, dass sie über entsprechende Infektionsschutz- und Hygienekonzepte verfügen und die Anwesenheit des Grenzpendlers oder Grenzgängers für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe oder die Fortsetzung des Studiums oder der Ausbildung dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Einreise aus einem Risikogebiet

Hier bleibt es bei der bisherigen Regelung: Wer aus einem anderem Risikogebiet im Ausland nach Nordrhein-Westfalen einreist, muss in eine zehntägige Einreisequarantäne. Diese Quarantäne kann jedoch vermieden werden, wenn sich Reisende maximal 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen, und das Ergebnis des Tests negativ ist.

Zu beachten ist darüber hinaus die  Meldepflicht für Einreisende  nach der bundesweit geltenden Anordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Hier die aktuelle Einreiseverordnung im Original sowie umfassende Informationen auf der Seite des MAGS (Landesgesundheitsministeriums).

Text: (cp) - Aktualisierungen am 29. März aufgrund der Verlängerung der Verordnung bis zum 28. April 2021.

 

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