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Olympionik Marcel Noebels trägt sich ins Goldene Buch ein

Mitteilung vom 14.06.2019 (archivierte Mitteilung)

Princess Anne, Joachim Gauck und Landtagspräsident André Kuper haben sich persönlich mit ihrem Namen in dieses Buch eingetragen. Jetzt ist auch Eishockey-Nationalspieler Marcel Noebels im Goldenen Buch der Stadt Tönisvorst zu finden: Vergangenen Freitag, 7. Juni, lud Bürgermeister Thomas Goßen den Olympioniken Marcel Noebels mit seinen Eltern zu einer Ehrung ins Kaminzimmer ein. Mit dabei: Offizielle Vertreter der Stadt sowie die Vorsitzende des Stadtsportverbandes. Und: Max, Mika und Matheo von der Kindertagesstätte Panama. Denn die hatten die ehrenvolle Aufgabe, dem Silbermedaillengewinner die Präsente der Apfelstadt offiziell zu überreichen.

In einem ganz ähnlichen Alter war Marcel Noebels, als er mit dem Eishockey anfing: Mit fünf Jahren startete der Tönisvorster bei den Eishockey-Bambinis des Krefelder EV seine Karriere. Seine Mutter erinnert sich noch an das frühe Aufstehen sowie an die Fahrten um 5 Uhr morgens, um die freien Trainingszeiten wahrzunehmen. Mit 14 Jahren hieß es dann nach Berlin umsiedeln, um bei den Eisbären Juniors zu trainieren, nachdem Marcel Noebels von den Talent-Scouts entdeckt worden war.

Sein DEL-Debüt feierte er 2009/10 für bei den Krefelder Pinguinen. 2012 bis 2014 spielte  Noebels, in der AHL (American Hockey League). Und seit  2014 steht der gebürtige Tönisvorster für die Berliner Eisbären auf dem Eis.

Den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere feierte Noebels im Februar 2018: Bei den Olympischen Spielen in Pyeongyang gewann Marcel Noebels mit der deutschen Nationalmannschaft die Silbermedaille. Dieses Jahr mischte er erneut an der Spitze mit: Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Bratislava, wo der Tönisvorster mit der deutschen Nationalmannschaft im Viertelfinale spielte.

Eishockey gilt als der schnellste Mannschaftssport der Welt, die – so die Experten - sowohl Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit, als auch Koordination verlangt. So sollen die Spieler bis zu 50 Stundenkilometer erreichen. Der schnellste je gemessene Puck erreichte dem Vernehmen nach 190,34 Stundenkilometer. Anders als beim Marathon-Läufer – der für Hockey “unfit” wäre – muss der Körper absolute Spitzen-Belastungen von 30 bis zu 60 Sekunden aushalten können.

Und wie trainiert man für diese kräftezehrende Sportart? Im Frühling und im Sommer lege man die Grundlagenausdauer für die monatelang währende Phase auf dem Eis, erzählt Marcel Noebels. Trainiert werde Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit mit verschiedenen Übungen.

Text: (cp) & Foto: (Kurt Lübke)

 

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