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'Schmucksteine' von der Schlufftrasse warten auf eine Idee

Mitteilung vom 20.05.2020

Die "Schmucksteine", die der Bauhof entlang der Schlufftrasse ausfgesammelt hat und die jetzt hier im Bauhof auf ihre neue Bestimmung warten. Foto: Bauhof Stadt Tönisvorst.

Da lohnt in der Tat das Absteigen vom Fahrrad. Denn die Steinreihe entlang der Schlufftrasse in Vorst, unweit von action medeor, wächst und wächst und wächst“, beschreibt die Westdeutsche Zeitung die hübschen, meist von Kinder bemalten und dann in die „Freiheit entlassenen“ Steine. Diese Steine – offenbar für viele stückweit ein Symbol für den Zusammenhalt in der Apfelstadt anlässlich der Corona-Pandemie - müssen leider weichen. Ansonsten kann die Stadt die Bankette nicht mähen. Die Steine würden sich in dem Mäher verfangen und die Mähblätter zerstören. Und da, wo die Steine jetzt friedlich liegen und Spaziergänger erfreuen, wären sie dann ohnehin nicht mehr.

Damit aber die schöne Aktion von Kindern und anderen „Steinkünstlern“ irgendwo fortleben kann, hat der Bauhof die Steine eingesammelt und wird sie erst einmal verwahren. Da war mühselige Kleinarbeit angesagt – einfach mit einem Besen aufkehren wollte der Bauhof die schmucken Objekte nicht. Sonst hätten die kleinen Kunstwerke vielleicht Schaden genommen. Rund anderthalb Schubkarren Steine sind so zusammengekommen.

Die Stadt überlegt sich jetzt, was sie mit den Steinen machen kann – um sie trotzdem der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Sie dorthin wieder zurückbringen, wo sie gerade sind: Das geht leider nicht. Die Bankette müssen künftig wieder gemäht werden – mit dem gleichen Problem.

Wer also eine langfristige Idee für die schmucken Objekte hat oder sie vielleicht gar an sich nehmen möchte, um ein Kunstprojekt daraus zu machen: Gerne die Stadt anschreiben unter presse@toenisvorst.de.

Foto: Bauhof & Text: (cp)

 

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