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Schulen & Kitas & Musikschulen geöffnet - Sportplätze und Bars zu

Mitteilung vom 01.11.2020 (archivierte Mitteilung)

Lockdown im November 2020. Ziel? Kontakte reduzieren, Infektionsherde vermeiden und Infektionsketten unterbrechen. Grafik: (cp)

Ab Montag, 2. November 2020 - mit Aktualisierung am Donnerstag, 5. November 2020 - gelten neue Regeln Ziel? Ausreichende medizinische Versorgungskapazitäten gewährleisten, Infektionsgefahren begrenzen und Infektionswege – wieder - nachvollziehbar machen.

Wie wirkt sich die neue Coronaschutz-Verordnung konkret in Tönisvorst aus?

Geöffnet bleiben - oder öffnen dürfen:

  • Stadtbücherei,
  • Jugendfreizeitzentren (JFZ und der Jugendtreff das Wohnzimmer in Vorst sind geöffnet – nur die Gruppengröße wird auf 10 Teilnehmer*innen begrenzt)
  • Spielplätze,
  • Schulen und Kitas,
  • Erlaubt ist auch der Musikunterricht unter Beachtung der Hygieneregeln (seit 5. November)
  • Geschäfte, Wochenmärkte wie Hofläden,
  • Frisöre und
  • Angebote der Fußpflege,
  • Betriebskantinen,
  • Möglich ist der Individualsport außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen mit maximal 2 Personen.
  • Der Trimm-Dich-Pfad in der Rottheide oder aber die Calisthenics-Anlagen im Stadtgebiet – wie beispielsweise an der Dammstraße oder im Kniebeler Park.
  • Taxi-Fahren ist weiterhin möglich,
  • ebenso wie Autokinos geöffnet bleiben dürfen.
  • Erlaubt ist der Außer-Haus-Verkauf gastronomischer Einrichtung, wie Restaurants und Cafes. Aber: Der Verzehr im Umkreis von 50 Metern ist nicht erlaubt. Womit man zu dem käme, was ab Montag nicht mehr erlaubt oder geöffnet ist:

Was muss ab Montag schließen oder ist nicht erlaubt?

  • Gastronomische Einrichtungen, also beispielsweise alle Bars und Cafes müssen schließen. Aber: Außer-Haus-Verkauf in Form von Abhol- wie Lieferdiensten ist möglich. Achtung: Nur nicht im Umkreis von 50 Metern verzehren – das ist nicht erlaubt.
  • Trödelmärkte
  • Alle städtischen Sporthallen sind geschlossen, denn: Alle öffentlichen wie privaten Sportanlagen müssen ab Montag zumachen.
  • Fitnesstudios müssen schließen, ebenso
  • das Schwimmbad H2Oh oder
  • die Minigolfanlage im Pastorswall.
  • Fahrten mit der historischen Eisenbahn “Schluff”
  • Kulturelle Veranstaltungen – wie Konzerte, Aufführungen – sind ebenfalls nicht mehr möglich.
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind nicht mehr erlaubt – für Geschäftsreisende schon.
  • Kosmetikbehandlungen, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen.
  • Verkauf alkoholischer Getränke: Der ist zwischen 23 Uhr nachts und 6 Uhr morgens untersagt (seit 5. November).

Wie muss ich mich im öffentlichen Raum verhalten?

Mindestabstand: Grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu allen Menschen einhalten.

Ausnahmen? Der Mindestabstand darf unterschritten werden:

  • beispielsweise von Kleinkindern auf Spielplätzen, die noch nicht zur Schule gehen,
  • in Bus und Bahn,
  • gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen oder
  • aber beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes - jedoch auch in diesen Fällen mit höchstens insgesamt zehn Personen.
  • Wer sich eine vollständige Auflistung der Ausnahmen anschauen möchte: Die sind im § 2, Absatz 2 der ab Montag gültigen Coronaschutz-Verordnung aufgeführt.

Maskenpflicht:

Faustregel? Überall dort, wo ich mich in einem geschlossen Raum befinde, der öffentlich ist, gilt: Mund-Nasen-Bedeckung aufsetzen. Konkret gilt das unter anderem

  • im Taxi,
  • in Kitas (für Erwachsene),
  • im Schulgebäude (außer für Grundschüler im Unterrichtsraum im Klassenverband, siehe Corona-Betreuungsverordnung),
  • in Geschäften oder Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern oder bei Behörden wie Arztpraxen,
  • „In Büroräumen nur, soweit ein Kontakt zwischen Beschäftigten und Kundinnen, Kunden oder ihnen vergleichbaren Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands besteht“.

Wo gilt die Maskenpflicht im Freien?

  • auf Spielplätzen - für Erwachsene sowie alle Schulkinder,
  • auf dem Schulgelände - auch für Grundschüler,
  • auf Märkten oder ähnlichen Verkaufsstellen im Freien
  • „An weiteren Orten unter freiem Himmel, für die die zuständige Behörde eine entsprechende Anordnung trifft, wenn gemessen an der verfügbaren Fläche mit dem Zusammentreffen einer so großen Anzahl von Menschen zu rechnen ist, dass Mindestabstände nicht sichergestellt werden können“.
  • Bei den nach dieser Verordnung ausnahmsweise zulässigen Zusammenkünften, Versammlungen und Veranstaltungen bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen unter freiem Himmel.

Wer sich die Verordnung einmal im Original anschauen möchte: Hier die Coronaschutz-Verordnung in der ab 5. November gültigen Fassung.  Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Gesundheitsministeriums.

Text & Bild: (cp)

 

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