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'Stumpfe Zerstörungswut, die auf eine entschiedene Reaktion treffen wird'

Mitteilung vom 23.03.2020

Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Das hat mit Achtung vor unserer Gemeinschaft und dem Gemeinsinn nichts mehr zu tun. Es ist eine stumpfe Zerstörungswut, die auf eine entschiedene Reaktion treffen wird”, so Bürgermeister Thomas Goßen.

Auslöser? Seit Bekanntgabe der Schulschließungen gab es in der vergangenen Woche jede Nacht Einbrüche und Fälle von schwerem Vandalismus in städtischen Schulen und Jugendeinrichtungen. Zunächst im JFZ, dann in der Sporthalle des Schulzentrums und schließlich im Schulgebäude am Corneliusfeld.

Was ist im Einzelnen passiert? In der Nacht von Sonntag auf Montag traf es das Jugendfreizeitzentrum JFZ St.Tönis an der Gelderner Straße. Hierbei wurden die Fenster im Fitnessraum auf der Rückseite des Gebäudes eingeworfen, gezielt im Obergeschoss ein Schrank aufgebrochen und die Playstation 4 geklaut. Im Büro wurden dann die Controller und Ladegeräte der PS4 mitgenommen. Der Versuch, den Tresor mit stumpfer Gewalt auszuhebeln, ist gescheitert.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gab es dann einen Einbruch in den Fahrradkiosk am Schulzentrum. Komplett demoliert wurde dabei auch das Gartenhaus des Wächters (Gartenhaus ist etwas anders als der Kiosk?), der hier am Schulzentrum ehrenamtlich auf die Fahrräder der Schüler*innen aufpasst. „Von einem ehrenamtlich tätigen Menschen das Eigentum zu zerstören, ist an Stumpfsinnigkeit kaum zu überbieten“, so Goßen.

Weitere Zerstörungen? Mit einem schweren Seitenschneider wurden am Schulzentrum Stahlzäune zerschnitten sowie Gehwegplatten aus dem Pflasterbelag entfernt und damit Eingangstür der Sporthalle demoliert.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag schlugen die Täter die Tür der Sporthalle des Schulzentrums erneut ein. Das war bereits zuvor einmal geschehen.

Dann folgte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Einbruch in das Schulzentrum und die Sporthalle. Dabei wurden unter anderem zahlreiche Scheiben von Schulzentrum sowie Sporthalle eingeschlagen – und dabei bereits reparierte Fenster erneut zerstört. Eine Schadenssumme steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass die Vandalismus-Schäden in diesem Jahr schon die 50 000-Euro-Grenze überschritten haben – alles Geld der Steuerzahler.

Aufgrund der wiederholten Vandalismus-Schäden, die bereits im Januar in der Rosentalhalle begannen, wird die Stadt jetzt einen Sicherheitsdienst einsetzen, der am Wochenende ganztägig und in der Woche von 18 bis 6 Uhr morgens die Objekte sichert.

 

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