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Test- und Quarantäne-Verordnung ab 21. April 2021

Mitteilung vom 22.04.2021

Die Test- und Quarantäne-Verordnung ist erneut angepasst worden. Wesentlichen Änderung dieses Mal? Wer einen Mitarbeiter hat, der in einem Hochinzidenzgebiet wohnt, muss diesem nicht nur einen Schnelltest anbieten, sondern ihm auch eine Bescheinigung ausstellen. Und: Die Quarantäne entfällt für Haushaltsangehörige, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen. Ansonsten hier die weiterhin gültigen und wichtigen Regelungen der Test- und Quarantäne-Verordnung, die voraussichtlich bis zum Ablauf des 19. Mai 2021 gelten.

Bürgertestung

Wer sich unabhängig von Symptomen (asymptomatische Personen) auf Corona testen lassen möchte, hat im Rahmen der Verfügbarkeit Anspruch auf eine kostenlose Testung pro Woche mittels Coronaschnelltest (PoC-Antigen-Test). Wo man im Kreis Viersen eine Bürgertestung machen kann: Hierzu hat das Kreisgesundheitsamt eine eigene Info-Seite geschaltet ergänzt um Adressen in den jeweiligen Städten, die unter https://www.kreis-viersen.de/de/inhalt-buergerservice/corona-schnelltests/  zu finden ist.

Beschäftigten-Testung

Arbeitgeber sind verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeiter*innen, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Selbst- und Schnelltests anzubieten. So sieht es die bundesweit geltende Corona-Arbeitsschutzverordnung vor. Die Teilnahme an den Tests ist freiwillig. Nach Möglichkeit ist den Beschäftigen auch ein entsprechender Nachweis auszustellen. Zwingend ausstellen muss ein Unternehmen einen solchen Nachweis für die Mitarbeiter*innen, die in einem Hochinzidenzgebiet wohnen (§ 4, Absatz 2)

Umgang mit positivem Corona-Selbsttest?

Dann muss man sich sofort einem PCR-Rest unterziehen und die Teststelle vorher vorwarnen. Um keine weiteren Personen ggf. anzustecken, soll man Kontakte zu anderen Personen entsprechend vermeiden.

Quarantäne bis zum Vorliegen einer molekularbiologischen Testung (PCR-Test)

Wer sich wegen Erkältungssymptomen oder eines positiven Coronaschnelltests oder Coronaselbsttests einem PCR-Test unterzogen hat, muss sich bis zum Testergebnis sicherheitshalber in Quarantäne begeben – eigenverantwortlich, ohne explizite „Order“ der Behörden. Quarantäne heißt: Sich isolieren, keinen Besuch empfangen und die Kontakte zu anderen Haushaltsangehörigen auf ein Mindestmaß beschränken und durch das Tragen einer Maske absichern.

Quarantäne für Haushaltsangehörige

Eine Quarantäne ist ebenfalls automatisch Pflicht für Angehörige desselben Haushalts von positiv getesteten Personen. Es sei denn, sie haben bereits einen vollständigen Impfschutz. Darüber aber müssen sie dann das zuständige Gesundheitsamt informieren. Diese Ausnahme gilt nicht für Patientinnen und Patienten in medizinischen Einrichtungen und Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Pflegeinrichtungen. Entwickelt die Kontaktperson bzw. das Haushaltsmitglied trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich unverzüglich in Quarantäne begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts

Über die Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.

Informationspflichten

Personen mit positivem Testergebnis (infizierte Personen) müssen unmittelbar ihre engen persönlichen Kontakte informieren, mit denen sie sich in den vier Tagen vor oder in der Zeit seit Durchführung des Tests getroffen haben. Die so informierten Personen werden gebeten, sich freiwillig in häusliche Quarantäne zurückzuziehen. Hier die Test- und Quarantäneverordnung im Originaltext sowie der Link zu einer umfassenden Info des Landesministeriums zum Thema Test und zum Thema Quarantäne unter:

Text: (cp)

 

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