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Tulpensonntagszug: Stadt justiert nach

Mitteilung vom 24.05.2019 (archivierte Mitteilung)

Mehr Personal, früher beginnen, Glasverbotszone verkleinern – und dafür intensiver überwachen: Mit Justierungen ihres Konzeptes reagiert die Stadtverwaltung Tönisvorst auf die Verhaltensweisen von einzelnen, aber auffälligen Besuchern beim vegangenen Tulpensonntagszug. “Mit der Zielgruppenarbeit in Sachen Alkoholkonsum werden wir deutlich vor Karneval anfangen müssen, um dies auch entsprechend in einer zielgerichteten Kampagne aufzugreifen”, so Bürgermeister Thomas Goßen, gleichzeitig Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung, anlässlich der erneuten Nachbetrachtung der Ereignisse an Karneval im Hauptausschuss.

So will die Stadt nächstes Jahr proaktiv bereits ab 10 Uhr morgens gezielt Menschen ansprechen, “im Sinne von Mitnehmen bei Leuten mit gewissen Auffälligkeiten”, wie es Bürgermeister Thomas Goßen formulierte. Auf dem Parkplatz “Neuer Markt” zwischen Alter Graben und Ringstraße will man ein karnevalistisches Rahmenprogramm entwickeln. “Die Prüfung in der gemeinsamen Sicherheitskonferenz hat ergeben, dass ein Alkoholverbot auf dem Platz nicht zielführend wäre. Denn es würde nur zu einem Verdrängungseffekt führen, womit die Lage noch schwieriger zu beurteilen wäre”, so Bürgermeister Goßen. Aufgestockt wird der Sanitätsdienst: “Die eingeplante Reserve wurde vollständig benötigt, was bedeutet, das wir für nächstes Jahr noch mehr Personal einplanen müssen”.

Die Glasverbotszone wird verkleinert, soll aber so intensiver kontrolliert werden können. Zugleich werden mehr Container aufgestellt, um Glasbehälter außerhalb der Verbotszone entsorgen zu können. Dass das Sicherheitskonzept sehr gut funktioniere, bestätigte auch noch einmal der Erste Polizeihauptkommissar Manfred Buchholtz, der beim Hauptausschuss zugegen war.

Text: (cp)

 

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