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'Wenn ich das hinter mir habe, habe ich etwas zu geben'

Mitteilung vom 07.11.2019

Es gibt Tage, die man so schnell nicht vergisst, die das bisherige Leben auf den Kopf stellen. So bei Sandra Rosenberg, die eines Morgens wegen heftiger Rückenschmerzen und starkem Schwindel zum Arzt geht. Der Befund Hirntumor trifft sie und ihre Familie völlig unerwartet, ab jetzt ist nichts mehr, wie es war. Sandra Rosenberg, wohnhaft in Tönisvorst, hat über diesen persönlichen Albtraum ein Buch geschrieben, ein berührendes Tagebuch, in dem sich Kapitel höchsten Glücks abwechseln mit dramatischen Momenten.

„Manchmal braucht es ein extremes Ereignis, um einen anderen Blickwinkel auf das eigene Sein zu bekommen“, so die Autorin, die ihr Werk unter ihrem Mädchennamen veröffentlichte. Mittlerweile fühlt sie sich wieder stark genug um die gewonnenen Erfahrungen aber auch die innere Zuversicht an andere weiterreichen zu können: „Wenn ich das hinter mir habe, habe ich was zu geben“; seit dieser rasanten Achterbahn der Gefühle engagiert sie sich zum Beispiel für zwei Kinderhospize und unterstützt diese darin, todkranken Kindern letzte Wünsche zu ermöglichen.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 20. November, ab 19.30 Uhr im Rathaus St. Tönis auf der Hochstraße 20a. Danach besteht die Gelegenheit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen oder sich ein Buch signieren zu lassen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Text: (Al)

 

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