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Wie sehen Bürger ihre Stadt? Beteiligungsverfahren startet

Mitteilung vom 26.09.2019

Wie sehen eigentlich Bürger*innen – als Experten in eigener Sache sozusagen - ihre Stadt? Und wie könnte sich die Stadt Tönisvorst ihrer Ansicht nach entwickeln? Ihre Expertise einzubringen: Dazu haben jetzt die Bürger*innen Gelegenheit. Im Rahmen des so genannten Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (STEK) wird es zwei Beteiligungsphasen geben. Die erste Phase beginnt jetzt im dritten Quartal und besteht aus einer Einwohnerbefragung, einer interaktiven Internetseite, einer Planungsmesse und Stadtteilspaziergängen. Die Elemente im Einzelnen:

Planungsmesse, 10. Oktober, 19 bis 21 Uhr, im Forum Corneliusfeld, Corneliusstraße 25:

Sieben Thementische sind anlässlich der Planungsmesse aufgebaut, jeder Thementisch umfasst ein Themenfeld:

  • Demographie & Wohnen,
  • Verkehr & Mobilität,
  • Tourismus, Kultur & Naherholung,
  • Soziale Infrastruktur & Integration,
  • Wirtschaft & Gewerbe,
  • Freiraum & Klimaschutz,
  • Stadtbild & Innenstadt.  

Mit Hilfe von Plakaten können die Teilnehmenden Ihre Anregungen zu Stärken und Schwächen je Themenfeld selbstständig eintragen. Ein Betreuer steht jeweils für Rückfragen bereit.

Fragebogen-Aktion:

Aus einem repräsentativen Querschnitt der Bewohner*innen der Stadt Tönisvorst inclusive Zufallsgenerator wird eine Stichprobe von 3000 Personen gezogen – was etwa 10 Prozent der Bevölkerung entspricht. Diese bekommen einen Fragebogen, der dann anonymisiert an die Stadtverwaltung – für die Teilnehmer*innen kostenlos – zurückgeschickt wird. Warum die Antworten so wertvoll sind? Weil hier Menschen zu Wort kommen können, die anonsten vielleicht nicht die Gelegenheit hätten, sich zu beteiligen.

Online-Beteiligung via interaktiver Website https://toenisvorst.heimatidee.de:

Für die Entwicklung des Stadtentwicklungskonzeptes wird eine eigene Webpräsenz erstellt. Was wird hier geboten? Eine interaktive Karte macht es möglich, via Kommentarfunktion Informationen zu hinterlassen, wo man sich beispielsweise im Stadtgebiet wohl fühlt oder wo die Aufenthaltsqualität nicht ganz so gelungen ist. Die interaktive Karte wird nach der Planungsmesse, also nach dem 10. Oktober, frei geschaltet und ist bis Anfang Dezember online.

Darüber hinaus werden hier jeweils einmal die Woche die Fragen der Woche gestellt. Das geht am Montag, 14. Oktober, los. Voraussichtlich am 25. November wird es eine letzte Frage der Woche geben.

Die gesamte Webpräsenz – auf der Veranstaltungen und Neuigkeiten angekündigt werden – ist ab sofort online und bleibt bis zum Abschluss des Projektes – also voraussichtlich bis Ende 2020 - bestehen.

Stadtspaziergänge am Samstag, 16. November, jeweils ab 10 Uhr, Treffpunkt im Umfeld der jeweiligen Katholischen Kirche:

Entlang einer etwa zwei Kilometer langen Route bewegen sich die Teilnehmenden durch den jeweiligen Ortskern. Dabei gibt es einenStop an ausgewählten Punkten für Diskussionen. Die Teilnehmenden können mit Hilfe eines Vordrucks Anregungen sammeln.

Die zweite Beteiligungsphase im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes (STEK) findet im zweiten Quartal 2020 statt. Auch hier wird es drei Module geben: Eine Vertiefungswerkstatt, in der zum Beispiel die Ideen der Bürger*innen oder anderer Akteure in Arbeitsgruppen vertieft und konkretisiert werden können. Dann wird es eine moderierte Runde mit Experten vor Ort geben. Je nach Themengebiet können dies Kirchen, aber auch locale Finanzinstitute oder andere Institutionen sein. Für Jugendliche will man einen Projekttag zur Entwicklung einer Vision „Dein Tönisvorst 2035“ anbieten.

Text: (cp)

 

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