Schutzorte für Kinder und Jugendliche

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Der öffentliche Raum kann Situationen mit sich bringen, die Kinder und Jugendliche verunsichern: Sei es, sie haben sich verlaufen, sind von einer beängstigenden Situation überfordert, werden geärgert oder belästigt, sind hingefallen oder haben schlicht den Bus verpasst. 

Damit Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum bei Bedarf unkompliziert Hilfe finden können, hat der Kreis Viersen das Projekt „gemeinsamSICHER“ auf den Weg gebracht. Im Rahmen dieses kreisweiten Projekts wurde jetzt am Freitag, 11. Juli 2025, ein weiterer Ort offiziell ausgewiesen: Das städtische Jugendfreizeitzentrum Treffpunkt JFZ St.Tönis (JFZ) an der Gelderner Straße 61.

Dafür wurde an gleich drei Stellen der offizielle Aufkleber angebracht. Mit dieser sichtbaren Kennzeichnung wird das JFZ Teil des wachsenden Netzwerks von Schutzorten, das Kindern und Jugendlichen in Alltagsnotsituationen einen sicheren Anlaufpunkt bietet. Damit bestehen bereits jetzt rund sechs Schutzorte im Stadtgebiet Tönisvorst: 

  • ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst), Kaiserstraße 18 in St.Tönis,
  • Familienzentrum der AWO Kita „Kunterbunt", Wiemespfad 6 in Vorst,
  • städtische Jugendfreizeitzentrum Treffpunkt JFZ St.Tönis an der Gelderner Straße 61,
  • städtische Kindertagesstätte „Mullewapp“ an der Feldstraße 2b,
  • städtische Familienzentrum „Villa Gänseblümchen“ an der Ingerstraße 9,
  • der städtische Kinder- und Jugendtreff „Das Wohnzimmer“ an der Gerkeswiese 40 in Vorst (wird Ende Juli ausgewiesen).

Hintergrund zu „gemeinsamSICHER“:

Das Projekt ist Teil des Netzwerks Gesunde Kommune Kreis Viersen. In enger Zusammenarbeit setzen sich Gesundheitsamt und Jugendamt dafür ein, Schutzorte kreisweit zu etablieren – beispielsweise in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugendzentren, öffentlichen Gebäuden oder Verwaltungsstellen. Schutzorte sind öffentliche Einrichtungen in der Fußgängerzone, dem Ortskern oder auf Schulwegen, die gut zugänglich, über Tag geöffnet und durch unterwiesenes Personal besetzt sind. Schutzorte sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche in herausfordernden Momenten – sei es durch einen Sturz, einen verpassten Bus, verbale Belästigung oder akute Überforderung – eine geschützte Umgebung und eine zugewandte Ansprechperson finden. Diese leisten entweder sofortige Unterstützung oder helfen dabei, passende professionelle Hilfe zu vermitteln. Das Programm soll insgesamt für gesellschaftliche Courage sensibilisieren und das Bewusstsein für ein respektvolles und gemeinschaftliches Miteinander fördern. Kenntlich machen sich alle Schutzorte im Kreis Viersen mit dem entsprechenden Logo, welches sie als Aufkleber gut sichtbar nach außen an ihren Standorten anbringen. Nähere Informationen auch unter: https://www.kreis-viersen.de/themen/gesundheit/netzwerk-gesunde-kommune-kreis-viersen/gemeinsamsicher#

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